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Ragnar Locker Gruppe bedroht Campari für 15 Mil USD Bitcoin-Lösegeld über…

Der italienische Likör Campari wurde Anfang November von Ragnar Locker angegriffen. Sie eröffneten Facebook-Ads, um Campari unter Druck zu setzen.

Die Lösegeld-Bande Ragnar Locker hat in letzter Zeit mehrere Firmen angegriffen, aber jetzt hat sie die Erpressung auf die nächste Stufe gehoben. Die berüchtigte Lösegeld-Bande Ragnar Locker betreibt jetzt Facebook-Werbung, um ihre Opfer zur Zahlung von Lösegeld zu drängen. Die Bande griff die italienische Firma Davide Campari-Milano S.p.A., auch bekannt als Campari Group, an und stahl 2 TB verschlüsselte Daten, bevor sie ihr Netzwerk verschlüsselten. Als Gegenleistung für den Decryption-Key verlangten sie ein Lösegeld von 15 Millionen Dollar in Bitcoin.

Am 3. November bestätigte die Campari Group, dass ihre Computersysteme Ziel eines Malware-Angriffs waren. Am 6. November gab der italienische Getränkehersteller eine weitere Erklärung ab, die enthüllte, dass die Möglichkeit besteht, dass einige private und geschäftliche Daten gestohlen wurden. Darauf reagierte die Lösegeld-Bande mit dem Posten von Anzeigen auf Facebook-Konten. Die Anzeige lautete:

“Das ist lächerlich und sieht wie eine große fette Lüge aus. Wir können bestätigen, dass vertrauliche Daten gestohlen wurden, und wir sprechen von einer riesigen Datenmenge.”

 

Laut dem Sicherheitsforscher Brian Kebbs wurde die Werbung über 7.000 Facebook-Benutzern gezeigt. Die Angreifer hatten sich zum Ausführen der Werbung in ein anderes Facebook-Benutzerkonto gehackt, bevor die Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens sie als “betrügerische Kampagne” entdeckten. Er erklärt:

“Nun hat eine kriminelle Gruppe begonnen, gehackte Facebook-Konten zu benutzen, um Anzeigen zu schalten, die ihre Lösegeldopfer öffentlich zur Zahlung drängen. Die Anzeige sollte dem italienischen Getränkehersteller Campari Group, der am 3. November zugab, dass seine Computersysteme durch einen Malware-Angriff ins Abseits gedrängt worden waren, mehr unter Druck setzen.”

Viele Hacker haben in letzter Zeit zunehmend auf Werbung in den sozialen Medien und sogar auf Pressemitteilungen zurückgegriffen, um ihre Angriffe populär zu machen, mit der Absicht, ein negatives Bild des Opfers zu erzeugen, was sich wiederum auf ihr Geschäft auswirken kann.

Bild@ Pixabay / Lizenz

   

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