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ICO des Jahres?! Luxemburger Startup enthüllt revolutionäre Kryptowährung

Das luxemburgische Startup MY Sardines hat eine geniale Kryptowährung vorgestellt: Ein Token, der auf Sardinenbüchsen basiert! Ist es ein Zufall, dass das Initial Coin Offering (ICO) am ersten April endet? 

Auf der großen Technologie-Messe Consumer Electronic Show (CES) 2020 in Las Vegas wurde diese Woche eine Kryptowährung mit einem bahnbrechend neuen Ansatz vorgestellt: MY Sardines, ein Startup aus Luxemburg, präsentierte den SARD2020, einen Token, der auf Sardinenbüchsen basiert. Das geht zumindest aus der professionell gestalteten Webseite des Unternehmens hervor.

Das Besondere an der tokenisierten Ware ist demnach nicht nur der Fisch, sondern auch die Verpackung: Die Büchsen kommen in einem nostalgischen Vintage-Design daher und sollen daher einen hohen Sammlerwert haben und im Laufe der Jahre stark im Preis steigen. Weiterhin heißt es auf der Webseite:

“Diese Sardinendosen können viele Jahre lang aufbewahrt werden und werden mit der Zeit wie gute Weine immer besser. Wir bringen die Dosen zweimal im Jahr zurück, um eine gute Verteilung des Öls zu gewährleisten. Nach 10 Jahren verschwinden die Fischgräten und das Fleisch des Fisches wird kandiert, was es zu einem außergewöhnlichen Gericht macht.

Die Groumets [SIC, wahrscheinlich war “Gourmets” gemeint] reißen diese Dosen auf, deren Preis historisch gesehen um 15 bis 30% pro Jahr steigt.”

Wie dem Whitepaper zu entnehmen ist, kann man mit den SARD-Tokens über die Entwicklung des Unternehmens nach dem Konzept “ein SARD = eine Stimme” mitentscheiden.

 

Alternativ kann man die Tokens natürlich gegen die zugehörigen Sardinenbüchsen eintauschen. Wer dazu persönlich zum Firmensitz in Luxemburg kommt, spart sogar die Versandkosten. Ob es wohl ein Zufall ist, dass das aktuell laufende ICO ausgerechnet am ersten April endet?

Unternehmen tatsächlich auf Messe präsent

So unglaublich die ganze Aktion auf den ersten Blick erscheinen mag, es handelt sich auf jeden Fall um mehr als einen bloßen Internetscherz. Reporter der Krypto-Nachrichtenseite CoinDesk waren nämlich auf der CES vor Ort und konnten tatsächlich den Stand von MY Sardines ausfindig machen. Dort trafen sie die Firmenchefin Charlotte Ripetti, die folgenden Kommentar abgab:

“Es ist eine Investition, die wirklich sicher ist. Es gibt keine Spekulationen. Wir haben den Vorrat an Sardinen und dann werden wir die Coins auf der Basis des Vorrats herstellen.”

Auf die Frage, warum der Coin denn ausgerechnet mit Sardinen gedeckt sei, antwortete der MY Sardines-Mitgründer Jérôme Grandidier: “Es macht Spaß und die Behörden hatten keine Angst vor Sardinen”.

Ist dieses Initial Coin Offering nun ein sehr aufwendiger Witz oder völlig ernst gemeint? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Brian Gratwicke, Flickr.com, Lizenz

   

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